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Wanderaustellung – ab 2020

Mejes - Bauernhöfe in Gröden. Das Gedächtnis einer Landschaft

Die Mejes - historische Bauernhäuser des Grödnertals in Südtirol - stellen ein bedeutendes architektonisches Erbe dar, das teilweise bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Abgesehen von ihrem kulturellen und dokumentarischen Wert, sind sie eine unerschöpfliche Quelle architektonischen Wissens und ästhetischer Elemente. Aufgrund der tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Umgestaltung des Tales und der Schwierigkeit, diese historischen Gebäude an die heutigen Bedürfnisse anzupassen, sind sie - vielfach bereits leerstehend - zunehmend vom Abriss bedroht. Die Zerstörung dieses einzigartigen Bauerbes bedeutet einen unwiederbringlichen Verlust der materiellen alpinen Kultur.

Die Wanderausstellung hebt die stille Schönheit der Mejes durch neue Schwarz-Weiß-Bilder hervor, die der renommierte Architekturfotograf Václav Šedý aufgenommen hat.

Die Ausstellung wird von einem kunstvollen Bildband mit mehr als 200 Schwarz-Weiß-Bildern von 71 historischen Mejes und Textbeiträgen in vier Sprachen begleitet, herausgegeben vom Mailänder Verlag Officina Libraria. (Link zu Publikation)

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Stiftung Dolomiten UNESCO und findet in Zusammenarbeit mit den vier Grödner Gemeinden, der Autonomen Region Trentino-Südtirol und der Landesabteilung Ladinische Kultur statt.

Ausstellung beatragen:

Bei Interesse an der Ausstellung "Mejes – Das Gedächtnis einer Landschaft", kontaktieren Sie uns unter der E-Mail-Adresse info@museumgherdeina.it oder der Telefonnummer +39 0471 797554.

Verantwortlich für die Wanderausstellung: Dr. Paulina Moroder, Dr. M. Christina Zingerle